Mehr Sicherheit bei der Nutzung mobiler Fußballtore!
Der Einladung in den Projektbeirat zum Forschungsprojekt „Entwicklung eines standsicheren und leicht zu transportierenden freistehenden Sicherheits-Ballspieltors - Si-Tor“ (Projektleitung Prof. Martin Thieme-Hack, Hochschule Osnabrück) folgten 14 Personen aus Wissenschaft, Sportorganisationen und Wirtschaft. Hierzu gehörten Vertreter der Partner des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) wie dem Deutschen Fußballbund (DFB), der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter (ADS) sowie der Stiftung Sicherheit im Sport.
Zunächst stellte Herr Prof. Thieme-Hack die Inhalte des Forschungsprojektes vor. Die Mitglieder des Begleiterkreises betonten die Relevanz des Themas, da es in der Vergangenheit bereits schwere und sogar tödliche Verletzungen durch ungesicherte Tore von Sportler*inner gab. Ballspieltore, welche mit einem bis zu 200 kg schweren Gegengewichten gesichert sind, sollten aufgrund der hohen Last, von mindestens zwei Erwachsen bewegt, aber nicht getragen, werden. Matthias Eiles (DFB) betonte, dass dies im Trainingsbetrieb häufig nicht oder nur sehr aufwendig zu organisieren sei.
Dementsprechend liegen die Schwerpunkte in der Entwicklung des Si-Tors in dem sicheren und möglichst einfachen Transport und in der Standsicherheit im Spiel- und Trainingsbetrieb sowohl im Spitzen- und Leistungs- wie im Breitensport. Neben der ergonomischen Gestaltung des Transports ist zu beachten, dass die meisten Ballspieltore in Deutschland auf Sportrasen-, Kunststoffrasen- und Tennen-Sportplätzen verwendet werden. Durch den Sportbelag entstehen somit differenzierte Anforderungen an das Si-Tor.
Diskussion über die Anforderungen an das Si-Tor (von links: Mattias Eiles (DFB), Markus Illgas, Prof. Martin Thieme-Hack, Laura Baumert, Rafael Baena González, Ingo, Borgmann, Oliver Schneider, Claus Weingärtner).
Quelle: BISp