Chemikalien in Sportböden aus Kunststoff?
In amerikanischen Kunststoffrasenfasern ist PFC nachgewiesen worden. (Symbolbild)
Quelle: BISp
Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) haben die Eigenschaft, wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie chemisch und thermisch stabil zu sein (vgl. UBA, 2018). Daher werden sie in Gegenständen wie z. B. Kochgeschirr, Feuerlöschschäumen, Wachsen/Schmiermitteln, Pestiziden oder Baustoffen eingesetzt. Im Sport können sie in Skiwachsen oder Sportkleidung Verwendung finden.
Aktuelle wissenschaftliche Studien haben zu einer Neubewertung (vgl. auch Umweltministerkonferenz, 2019) des gesundheitlichen Risikos durch PFC geführt. Unter anderem nimmt sich die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) des Themas an (ECHA, 2020). Da eine amerikanische Studie (Gearhart und Bennett, 2019) PFC in amerikanischen Kunststoffrasensystemen nachgewiesen hat (vgl. auch Turi, 2020), ist nun die Frage, ob in Deutschland verwendete Kunststoffrasensysteme ebenfalls PFC enthalten können.
Weitere Informationen finden Sie beim Deutschen Olympischen Sportbund.